Rechenschaftsbericht

Ehem. 1. Vorsitzender
Prof. Dr. Hans Dieter Erlinger
Düppelstr. 47
46045 Oberhausen
Tel. 0208 884 877 1
Oberhausen, den 5. März 2012

Mitgliederversammlung am 18. Februar 2013


Bericht des Vorsitzenden über die Tätigkeit des Vorstands seit der letzten Mitgliederversammlung 2012

Sehr geehrte Anwesende, liebe Mitglieder des Fördervereins "Achilles",

der Vorstand hat in den vergangenen Monaten seit der letzten Mitgliederversammlung 4mal getagt. Spektakuläre Dinge oder auch nur ungewöhnliche Punkte, die nicht in der normalen, jahrelang geübten Praxis des Vorstandes gelegen hätten, gab es nicht.

Wie üblich kann ich etwas Allgemeines sagen über die Finanzen, die Projekte des Jugendhauses und unser Auftreten in der Öffentlichkeit.

Zu Beginn des Jahrs 2012 wurden die Projekte beraten, die das Jugendhaus sich vorgenommen hat. Vorrangig wurde wie in den vergangenen Jahren die Kinderbetreuung berücksichtigt. Die Kinderbetreuung, insbesondere unser Projekt "Mittagessen für Frohnhauser Kinder", stand dabei im Mittelpunkt der finanziellen Förderung. "Achilles" und das Jugendhaus gehen bei der Verteilung der vorhandenen Mittel von einer Prioritätenliste aus, die dann Position für Position abgearbeitet wird. Die Differenzen über die Förderwürdigkeit einzelner Projekte ist gering. Die Mittel verteilen sich auf die drei Schwerpunkte "Kinderarbeit", "Mädchenarbeit" und "kulturelle Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen". Die finanzielle Basis war dabei ein Gesamtetat von 10.000,- €, der nicht überschritten werden sollte. Die Mittel von "Achilles" sind u.a. auch deshalb wichtig, weil bei Einwerbung von Drittmitteln ein gewisser Eigenanteil normalerweise ein Drittel der Gesamtsumme, nachgewiesen werden muß. In den Fällen, in denen das Apostelhaus Drittmittel einwerben konnte, sind genehmigte Summen an "Achilles" wieder zurückgeflossen. Über Einzelheiten wird der Kassenbericht informieren.

Auch über die Mit-Finanzierung eines Busses, den die Gemeinde angeschafft hat und der wesentlich dem Aposteljugendhaus zur Verfügung steht, wurde beraten. Das Vorhaben, einen Teil der Finanzierung über Werbeflächen von Firmen auf der Busfläche aufzubringen, konnte im Wesentlichen nicht realisiert werden. Es fanden und finden sich nur wenige Firmen bereit, auf diese Weise werblich tätig zu sein.

Am verkaufsoffenen Sonntag Anfang Oktober 2012 gab es einen Stand von "Achilles". Besucher konnten auf die Arbeit des Jugendhauses und des Fördervereins angesprochen werden. Der Vorstand und die hauptamtlich Tätigen im Aposteljugendhaus gingen und gehen davon aus, daß auch dann, wenn nicht unmittelbar sichtbare Erfolge zu verzeichnen sind, die Wahrnehmung und das öffentliche Bewußtsein für die Arbeit erreicht und vertieft werden sollten.
Am 8. Dezember fand auf dem Gervinusplatz ein Weihnachtsmarkt statt. Auch dort war "Achilles" mit einem Stand vertreten. Es konnten kleine Tüten mit vom Haus selbst gebackenen Plätzchen angeboten und zu einem Liebhaberpreis von 2,50 € verkauft werden. Das öffentliche Echo und der Ertrag waren erfreulich. Durch den Verkauf und eine Tombola sind mehr als 300,- € eingenommen worden. Die Aktion soll 2013 wiederholt werden.

Unsere Sponsoren hatte ich zum Novemberkonzert des Salonorchesters Oberhausen ins Ebertbad in Oberhausen eingeladen. Frau Schöne und Herr Spellerberg von der Sparkasse sind mit ihren Ehepartnern gekommen.

Unser Verein hat im Moment etwa 40 Mitglieder. Ganz genau kann ich das nicht sagen. Ob einige wenige Mitglieder sich noch als Vereinsmitglieder betrachten, wird sich im Laufe dieses Jahres ergeben.

Zum Schluß meines Berichtes möchte ich mitteilen, daß ich den Vorsitz von "Achilles" in dieser Sitzung niederlegen werde. 7 Jahre Vorsitz seit dem November 2004 sollten reichen. Die Sieben ist eine literarisch belegte Zahl: Es gibt die 7 Raben, es gibt die 7 Zwerge und es gibt die 7 fetten und die 7 mageren Jahre.

In der Zeit seit Bestehen des Vereins haben wir eine Menge Geld eingenommen, durch Ihre, die Jahresbeiträge der Mitglieder und durch Sponsorengeld. Sponsoren waren mit großen Beträgen die Deichmannstiftung, der Werbering Frohnhausen, die Sparkasse Frohnhausen, die Deutsch Bank Frohnhausen und die Mommsen-Apotheke Frohnhausen. Dafür bin ich, und ich spreche sicher für den Vorstand, außerordentlich dankbar. Dankbar bin ich auch Lydia Kellermanns, Achim Bronner und Uwe Roth für ihre Arbeit im Apostelhaus. Sie haben uns, Ihr habt uns immer die absolute Gewißheit gegeben, daß das Geld gut, sinnvoll, gesellschaftlich und diakonisch richtig angelegt wurde und angelegt wird.

Noch etwas zur Struktur und Aufgabe unseres Vereins im Vergleich mit dem, was in der Gesellschaft im bereich "Spenden" beobachtet werden kann: In der Wochenzeitung DIE ZEIT gab es im Januar einen Überblick mit dem Titel "Deutschland spendet". Was dort zu lesen ist, läßt sich auch auf "Achilles" übertragen:

Der typische Spender: "Überdurchschnittlich häufig spenden Westdeutsche, Rentner, Gläubige und Menschen mit höherer Bildung."                                          Die Geschlechterquote: "Unter Frauen ist das Spenden weiter verbreitet. Männer spenden größere Beträge."                                                     Sinkende Spenderzahl: "Der Anteil der Bundesbürger, die überhaupt spenden, geht kontinuierlich zurück."

Das gesamte Spendenaufkommen 2011 lag bei 5,2 Mrd. Euro. Ich finde es befriedigend, daß auch wir zu dieser Summe beigetragen haben. Insgesamt, denke ich, hat "Achilles in diesen 7 Jahren etwa 50.000,- € aufgebracht, vielleicht auch mehr.

Und eine letzte Zahl. Die Organisation "Kindernothilfe" in Duisburg wirbt damit, daß sie 86% der eingenommenen Gelder ausgibt und von der Gesamtsumme 14% Verwaltungskosten verbraucht. Unser Aufwand für die Verwaltung liegt erheblich darunter. Auch das ist ein Grund, dem Verein Geld anzuvertrauen.

Ich bin sehr froh, daß sich jemand gefunden hat, der für den Vorsitz kandidieren will. Herr Ehlers wird sich gleich selbst vorstellen.

Ich danke Ihnen für Ihre Treue zum Verein und für die Geduld für meine Ausführungen.

Hans Erlinger


Mitgliederversammlung am 5. März 2012

Bericht des Vorsitzenden

Mein Bericht über die Tätigkeiten des Vereins im Jahr 2011 kann recht kurz sein. Es gibt keine besonderen Ereignisse zu berichten.

Der Vorstand hat im Jahr 2011 7mal getagt. Dabei standen einmal Mitglieder- und Kostenentwicklung im Vordergrund, zum zweiten die Anschaffung eines Busses für das Aposteljugendhaus. Den Plan, der im Protokoll der letzten Mitgliederversammlung angesprochen worden ist und der auch im Protokoll vermerkt worden ist, ein zweites Standbein für die Werbearbeit des Fördervereins zu überlegen – neben der Hauptaufgabe, das „Mittagessen für Frohnhauser Kinder“ zu finanzieren – diesen Plan haben wir nicht weiter verfolgt. Das Aposteljugendhaus hat den dringenden Wunsch, über den Wert der gesamten Alltagsarbeit dargestellt zu werden.

Als Ereignis ist zu erwähnen, daß am 29. Mai 2011 ein Stadtteillauf stattgefunden hat. Das Aposteljugendhaus hat sich daran mit einer großen Zahl von Läuferinnen und Läufern in den verschiedenen Altersklassen beteiligt. Vertreter des Hauses und von „Achilles“ waren anwesend und haben bei der Abschlußveranstaltung die Arbeit des Hauses und des Vereins vorgestellt. Der Erlös der Veranstaltung sollte dem Jugendhaus zugutekommen. Daraus ist allerdings nichts geworden.

Für den verkaufsoffenen Sonntag im Oktober hatte die Deutsche Bank wie in den Jahren zuvor eine Spendenaktion geplant. Eine entsprechende Veranstaltung auf dem Gervinusplatz hat allerdings nicht stattgefunden, so daß die Spende von mehreren hundert Euro im vergangenen Jahr nicht zustande gekommen ist. Frau Höchtl von der Deutschen Bank, die mit ihrem Team unseren Verein in den letzten Jahren außerordentlich gefördert hat, hat das sehr bedauert.

Die oben erwähnte Anschaffung eines Busses, des sogenannten Apo-Mobils, sollte eigentlich imFrühjahr dieses Jahres erfolgen. Für die Anschaffung waren und sind 17.000,- € veranschlagt. Ein großer Teil der Kosten, gedacht war ursprünglich an eine Summe von 12.000,- €, sollte durch Beschriftung des Busses mit Firmenlogos aufgebracht werden. Werbungen dafür haben intensiv stattgefunden, hatten aber bisher nicht den geplanten Erfolg. Allen, die sich dafür sehr arbeitsintensiv eingesetzt haben, und allen, die sich zu einer solchen Werbung auf der Busfläche bereitgefunden haben, sage ich meinen und unseren herzlichen Dank.

Erfreulich ist, daß wir eine Reihe von kleinen, größeren und großen Spenden bekommen haben. Unser Standbein „Mittagessen für Frohnhauser Kinder“ ist dabei unser größtes Plus. Unser Dank gilt dem Aposteljugendhaus für diese aufwendige Arbeit. Spenden dafür waren

50,- € von REWE durch Herrn Koch,

2.000,- € von der Deichmann-Stiftung,

5.000,- € vom Werbering Frohnhausen, vermittelt durch Frau Schöne,

295,- € zum Geburtstag von Herrn Minuth,

540,- € von Dr. Ruppe,

460,- € von der Gaststätte Becker.

Dazu kommen noch einmal 580,- € Einzelspenden im Jahr 2011.

In diesem Jahr 2012 gab es Spenden von  

2.500,- € von der Sparkasse Essen-Frohnhausen und

1.000,- € von der Mommsen-Apotheke.Die beiden letzten Summen sollen bei einer noch einzurichtenden Übergabeaktion im März 2012 im Aposteljugendhaus übergeben werden. So ist die Absprache mit Herrn Spellerberg von der Sparkasse und Frau Staschulat von der Mommsen-Apotheke. Weitere Versuche, Spenden einzuwerben, waren ergebnislos.

Der Vorstand war bei einigen Sitzungen nicht beschlußfähig. Bei einem Vorstand von 8 Personen müssen mindestens 4 Vorstandsmitglieder anwesend sein. Weil das erfahrungsgemäß schwierig zu organisieren ist, hat der Vorstand den Wunsch, die Mitgliederzahl zu verringern. Dazu gleich mehr bei dem entsprechenden Tagesordnungspunkt.

Ich danke allen, die in diesem Jahr für den Verein tätig waren. Insbesondere den regelmäßig anwesenden Vorstandsmitgliedern. Die Geschäfte des Vereins sind satzungsgemäß geführt worden. Insofern kann aus meiner Sicht der Vorstand entlastet werden.

gez. Hans Erlinger