angesichts

Ju Sobing, Engramme

 

Dorothea Knoop | Gabriele R. Luetgebrune | Karin Schmiedebach | Theresia Schug | Ju Sobing | Kerstin Studt | Johanna Timaeus

Auszüge aus der Einführungsrede von Ju Soling am 10.06.2018

Zur Gruppe WO.02. Der Name ergab sich aus dem Ort, an dem sie sich gründete und dem Jahr. Bundesakademie Wolfenbüttel 2002 – also vor gut 16 Jahren. Die Gruppe besteht aus 14 Künstlerinnen und trifft sich zweimal um Jahr zu gemeinsamem arbeiten, zur Auseinandersetzung mit dem was jede künstlerisch macht, zur Planung von Ausstellungen. Begleitet wird die Gruppe zu den Themen Kunsttheorie, Ästhetik und bildnerischer Arbeit von Prof. Rolf Thiele, Académie Galan, Frankreich. Das WO im Namen bedeutet nicht nur den Gründungsort es steht auch dafür, dass man nicht bleiben kann wo man ist. Das gilt für die Kunst ebenso wie für jedes Leben. Wir sind in Bewegung, auf der Wanderung durch unser Leben. Mit allen Erscheinungen, denen wir begegnen. Kunst ist kein vom Rest der Gesellschaft isolierter Bereich, vielmehr ein Spiegel derselben.  Und da ist immer das Entscheidende die Begegnung mit Menschen. Leben hat wie die Kunst immer etwas mit dem Menschen zu tun. Wir können gar nicht anders. Aus unserem Menschsein schöpfen wir jegliches Wissen, alle Erfahrungen. Und nur dies kann eine Künstlerin, ein Künstler in seiner Kunst verarbeiten und aufzeigen – in welcher Form auch immer. Selbst in der abstraktesten, unthematischen Arbeit steckt dies alles drin. Die Ausstellung unter dem Titel „angesichts“ ist die 13. die Künstlerinnen der Gruppe zusammen erarbeitet haben. Gezeigt werden Malerei, Zeichnung, Skulptur, Objekt, Installation. In ihrer Ausstellungstätigkeit präsentiert die Künstlergruppe WO.02 das Spektrum ihrer Arbeiten – zu verstehen als Spiegel des Lebens, als Fragment, als Versuch einer Verortung im Kontext der Kunst. Der Titel „angesichts“ selbst ist Fragment und deutet auf das nicht erklärbare des Daseins, auf die Fragen, die offen bleiben, auf die Begegnung mit anderen Menschen. Nicht alles lässt sich beschreiben und deuten. Im Dialog mit dem Betrachter erschließt sich erst die Bedeutung des Gezeigten. Ausstellen heißt Interpretieren. …

Ein Bett – Gabriele Luetgebrune hat das Gestell eines alten Kinderbettes aus Eisen hingestellt, verfremdet auf verlängerten Beinen, viele kleine Drahtbetten. Ein Bett das erzählt von Geborgensein und gutem Schlaf; und weckt doch gleichzeitig in uns ein Gefühl von Einsamkeit, Gefangensein, Krankheit. Vom Warten, von Stille, von Tod. Alles ist in diesem harmlosen Möbel enthalten, wird zum Symbol für ein ganzes Leben- dazu Bilder von Menschen die uns fragen lassen, was geschieht mit ihnen. (Zu sehen auf der Empore).

Zum Denkmal der Erinnerung für eine Mutter und damit für alle Mütter steht die „Grotte“ von Theresia Schug – geschmückt mit Notizzetteln, Stoffblumen, Fotografien. Dazu zeigt die Künstlerin Fotografien – Kleider der Mutter in die Bäume gehängt. Und ein Bild, das uns berührende Geschichten erzählt, in ihren eindrucksvollen, dynamischen Bildern werden die Bedingungsmöglichkeiten der Malerei ausgelotet. Und transformieren auf diese Weise individuelle Ereignisse zu archaischen Erlebnissen. Das Leben siegt über die Trauer, den Schmerz.

Auch Ju Sobing hat in ihrer Installation (auf der Empore) einen Weg der Erinnerung an ihre Mutter gesucht – mit den Dingen die nur Sinn hatten solange sie gebraucht wurden; nun da die Besitzerin dieser Dinge nicht mehr lebt sind sie sinnlos geworden, leer, sie werden nicht mehr gebraucht. Durch die Übermalung mit weißer Farbe gewinnen sie eine neue allgemein gültige Form und werden zu Zeichen der Erinnerung.

Mit Übermalung, Überzeichnung ganz anderer Art arbeitet Dorothea Knoop. Auf der Empore in der Vitrine sind Notenblätter zu sehen, die die Künstlerin mit eigenen Notaten übermalt hat. In Bücher, meist Kunstbücher antiquarischer Art, zeichnet sie hinein – in den hier ausgestellten Arbeiten sind es farbige Zeichnungen von Hans Holbein d. J., publiziert in einem alten Inselbändchen. Holbein porträtierte bekannte Persönlichkeiten des 16. Jhdts. – Wissenschaftler, Könige, Bischöfe – darüber gezeichnet sind von Dorothea Knoop Porträts von Persönlichkeiten unserer Zeit – wie Pierre Boulez, Umberto Eco, Rupert Neudeck, Hanna Arendt. Die Künstlerin spürt ihrem Wesen, ihrem Geist nach und verbindet sich im Moment des Zeichnens mit ihnen. Sie benutzt Vorlagen aus Printmedien und Internet. Und verknüpft alte und neue Porträts zu einer Einheit, die wiederum zu einer Verallgemeinerung des Menschseins führt.

Die Erscheinungen des Menschseins in besonderer Weise beschäftigen Johanna Timaeus in ihren großformatigen Bildern. Tief taucht sie ein in das Schmerzliche menschlichen Daseins. Bedingt durch ihre eigene Biografie setzt sie sich auseinander mit dem was Krieg bedeutet, mit all seinen Folgen – Zerstörung, Leid, Gewalt, Heimatlosigkeit. Bemüht um stetige Abstraktion verliert sie doch nie den Inhalt ihrer Arbeiten aus dem Blick – in Spuren, Zeichen, Fragmenten finden wir alles gesagt. Selbst das Schreckliche wird im Bild zu etwas „Schönem“. Von Krieg und Flucht erzählt auch die Installation von Ju Sobing – Figurinen aus gebrauchten Rettungsfolien, dazu eine mit verschiedenen Materialien bearbeitete Leinwand – die Assoziationen sind zahlreich.

„Durchgestanden“ – so heißt die eine Arbeit von Karin Schmiedebach – der Abdruck zweier Füße in Stein – und wir fragen: ist es ein Abdruck der vor Jahrtausenden in noch weichem Material entstand?  Bedeutet es Beharrlichkeit angesichts von Härte? Durchgestanden kann auch übersetzt werden in überstanden – jemand hat eine schwierige Situation überstanden, er blieb standhaft. Ebenfalls von Karin Schmiedebach finden Sie zwei kopfähnliche Objekte – gebildet aus Naturmaterialien – der eine bestehend aus einem Lindenholzkern, umkleidet mit dem Material, woraus Wespen ihre Nester bauen. Vielleicht haben Sie schon einmal ein leeres Wespennest in der Hand gehalten und sind erstaunt über die Zerbrechlichkeit und Stabilität zugleich. Ein Bild für das menschliche Dasein. Der 2. Kopf ist aus Basalt, ein Ergussgestein, das beim Erstarren 5-6-eckige Formationen bildet. Diese Formation die auch die Waben des Wespennestes zeigen finden sich verschiedentlich in der Natur. Und auch der menschliche Kopf ähnelt dieser Form. Mensch und Natur begegnen sich. Was für Fragen bewegen uns angesichts dieser Köpfe – Leichtsein und Schwere; Härte und Zartheit. (Diese Arbeiten finden Sie auf der Empore).

Von Härte und Zartheit erzählen auch die Bilder von Kerstin Studt. Die Künstlerin versucht in ihren Bildern dem Geheimnis des Lebens auf die Spur zu kommen. – Angesichts der Ambivalenz allen Lebens, schwankend zwischen Hoffnung auf Veränderung, Unfreiheit und Befreiung fängt sie das alles ein mit Hilfe von eichen, Symbolen, Figuration, setzt das Haltbare gegen das sich Auflösende – ein nur durch Bewegung erfahrbares Gegeneinander.  Durch ihre Arbeit mit Jugendlichen an künstlerischen Projekten ist sie in besonderer Weise sensibilisiert; junge Menschen sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Dauer der Ausstellung vom 10. Juni bis 12. Juli 2018

 

„Kunststück Barmherzigkeit„

Marion Maas

T a n e d i

Ingrid Beer | Lisa Frenthoff-Köpp | Marion Maas | Marianne Stickelbruck | Ingeborg Schmidthüsen | Elisabeth Abele-Mercator | Gudrun Kleffe | Elke Mank | Karin Denecke | Margareta Detering

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 12. November um 18.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in den
Kunstraum Notkirche ein.

Begrüßung: Pfarrer Werner Sonnenberg, Kurator

Einführung: Margareta Detering

Musik: Kinder-Flüchtlingschor
der Essener Hüttmann-Schule unter der Leitung von Pedro de Castro

Barmherzigkeit stellt hohe Ansprüche an das zwischenmenschliche
Verhalten. Sie ist universell und kultur- und religionsübergreifend,
gründet auf der Fähigkeit zu lieben und ist zutiefst menschlich.
Wer barmherzig ist, achtet die Würde jedes Einzelnen und handelt
aktiv und praktisch. Das heißt z.B. den Hunger bekämpfen, den Heimatlosen vorbehaltlos aufnehmen oder auch im richtigen Augenblick da sein und nur zuhören. Es ist schon ein Kunststück, barmherzig zu sein. Doch jeder von uns kann auch im Kleinen etwas bewegen.

Dauer der Ausstellung: 12. November – 16. Dezember 2017

Geschich_tet - Betrachtungsweisen zeitlicher Distanz und Nähe

Tabea Borchardt

Mayk Förster | Isabell Hoffmann |Tabea Borchardt | Janosch Rauter

Zur Vernissage laden wir sie und ihre Freunde in den Kunstraum Notkirche
am Sonntag, den 10. September 2017 um 18.00 Uhr herzlich ein

Begrüßung: Werner Sonnenberg, Pfarrer und Kurator
Einführung: Peter Daners, Folkwang Universität der Künste
Die Künstler und Künstlerinnen sind anwesend.


Die Spurensuche auf historischen Pfaden im Ruhrgebiet und speziell in der ehemaligen „Waffenschmiede des Dritten Reiches“, Essen, ist eine Suche nach sichtbarem und unsichtbarem, aktuellem und historischem Material — welches aufeinander geschichtet und untrennbar miteinander
verwoben ist.

Mayk Förster, Isabell Hoffmann, Tabea Borchardt und Janosch Rauter setzen sich in ihrer künstlerischen Arbeit auf verschiedene Weise mit der Geschichte des 2. Weltkrieges auseinander. Scheinbar offensichtliche Spuren entgehen zum Beispiel an den Mauern der St. Gertrud Kirche dem flüchtigen Blick. Abwesende und umgenutzte historische Hinterlassenschaften früherer Luftschutzbauten wurden fotografisch neu entdeckt und finden sich in dieser Gruppenausstellung wieder. Ausgangspunkt hierbei sind Recherchen mit Archivmaterial ebenso wie Zeitzeugenaussagen und unvermutete Entdeckungen von Dingen, die den Bombenregen in Essen überlebt haben.

Diese Ausstellung ist hervorgegangen aus einem Projekt der Bildung und Vermittlung des Museum Folkwang und dem Haus der Essener Geschichte mit Studierenden  der Universität Duisburg-Essen und der Folkwang Universität der Künste. „Geschich_tet“ war der Titel des Kataloges, in dem 2016 die Ergebnisse des Projekts veröffentlicht wurden. Einzelne Arbeiten aus der Publikation und deren künstlerische Weiterentwicklung, sind Bestandteil der Ausstellung im Kunstraum Notkirche in Essen - Frohnhausen. Der Katalog zur Ausstellung ist vor Ort erhältlich.


Dauer der Ausstellung 10.09. - 21.10.2017

Kopfkino Reformation | Ein Abend mit 2Flügel

Apostelkirche | 18.06.2017 ¦ 18.00 Uhr | Eintritt frei

Die Lieblingslieder und Geschichten im vierten Programm des Duos 2Flügel sind Lichtspiele für die Seele.
Ein Abend voller Filme, Gedanken zur Heimat in Europa, eine Femmage an die Muttersprache, Anspielungen zur Reformation, Miss Marple, Miss Piggy, das Million Dollar Hotel, musikalisch dazu Hans Albers, Amy Grant, Billy Joel, Chopin, U2, ein 80er Medley & Ben Seipels eigener Song „Mach aus Chaos einen Kosmos“. Musik und Worte sorgen für Bilder im Kopf, Filme in den Herzen der Hörenden. Für alle, die Wortwitz und originelles Klavierspiel lieben.

2Flügel

Christina Brudereck ist Theologin und Schriftstellerin. Mit ihrer Sprache verbindet sie Schönheit und Politik, Spiritualität und Poesie. Sie ist Autorin vieler Bücher, von Romanen, Gedichten, Biografien, Gebeten. Ehrenamtlich engagiert sie sich im CVJM e/motion in Essen & für die Shalom Foundation, ein Kinderhilfswerk in Südindien. Christina liebt schweren Rotwein, Syrah aus Südafrika. Indische Curries & Sushi. Reisen, Kochen, Saunen, Bücher, Musik, Kino. Alice Walker & Arundhati Roy, U2, Bach & Achinoam Nini, Wim Wenders & Krzysztof Kieślowski.

Bens Improvisationen sind inspiriert von Soul, Jazz und Klassik, Kinderliedern und Hymnen. Er lebt von Musik, liebt sein Instrument, den Flügel. Dazu Melodika, Akkordeon, Gesang und Looprecorder. „Das Klavier in der Schule“ ist auch Gegenstand seiner Promotion. Dr. Ben Seipel ist Pianist und Dozent an der Hochschule für Musik Köln. Ehrenamtlich engagiert er sich im CVJM e/motion in Essen & für die Shalom Foundation, ein Kinderhilfswerk in Südindien. Ben liebt ein kühles Bier. Schweren Wein. Spaghetti mit Pesto. Joggen. Wellness. Und eine heiße Sauna.

Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.
Homepage: www.2flügel.de

reFORMation | transFORMation

Kristina Stoyanova | Gott als tanzende Frau
Konstantinos Angelos Gavrias

Kunstprojekt zu "Reformation. Im Rheinland. Seit 1517."

 

Christoph Dahlhausen | Konstantinos Angelos Gavrias 

Elmar Hermann | Claudia Kugler | Manfred Rennertz 

Christian Jendreiko | Shila Khatami | Christian Odzuck 

Zipora Rafaelov | Lydia Nüüd | Kristina Stoyanova

 

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 7. Mai 2017 um 18.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in den Kunstraum Notkirche ein.

Begrüßung: Pfarrer Werner Sonnenberg

Einführung: Holger Hagedorn, Kurator der Ausstellung

Musik: Uwe Weisbrod, Bassklarinette, Alt-Saxophon, Flöte

Dauer der Ausstellung 9. Mai bis 9. Juli 2017

Künstlerinnen und Künstlern gelten als Expertinnen und Experten für Wahrnehmung, Vision und Gestaltung. Mit ihnen sucht die Evangelische Kirche im Rheinland mit ihrem Kunstprojekt reFORMation – transFORMation das Gespräch, sucht im Prozess der Verständigung nach einem erneuerten Selbstverständnis, erhofft Impulse auf dem Weg zu neuen Formen und Formaten.

Als Teil von Gesellschaft existiert auch Kirche im Jahr 2017 in einer „world in transition“, die im Zeichen einer „Großen (globalen) Transformation“ steht. Wie wandelt sich das christliche Selbstverständnis in dieser Gegenwart – mit dieser Gegenwart? Welche Themen sollte Kirche setzen, gerade um das Eigene nicht zu verlieren, sondern ihre Stimme ins Welt-Konzert einzubringen? Die Herausforderung besteht wohl kaum in einer Reformation im Sinne einer Rück-Besinnung auf etwas Gegebenes, sondern vielmehr in einer Neu-Gestaltung oder Transformation in eine noch offene Zukunft.

Manfred Rekowski
Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland

Bernhard Laß

Letzte Tage | Fotografien

12.März – 13. April 2017

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 12. März um 18.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in den Kunstraum Notkirche ein.

Begrüßung:
Pfarrer Werner Sonnenberg, Kurator

Einführung:
Pfarrer Werner Sonnenberg

Musik:
Ursula Krause-Freitag (Fllöte), Bettina Henke (Gitarre)

„Letzte Tage“
Wenn nicht jetzt, wann dann? Wer nicht zugreift verpasst am Ende die Chance seines Lebens.
Das Wahre im Leben liegt als Ware im Kaufhaus, suggeriert uns die Werbung. Es gilt im richtigen Augenblick zuzupacken.
Letzte Tage, die Erfüllung naht. Liebe, Nähe, Freunde, Wahrheit, Treue. Sie liegen griffbereit auf den Altären der Konsumtempel. Sale, Schlussverkauf, Letzte Tage!
Was der Mensch nicht halten kann verkauft ihm die Konsumindustrie für eine kurze Saison, nämlich den Glauben an die elementarsten Werte: „Der Sommer geht. Das Gute bleibt. Die Preise fallen. Glück! Alles was zählt.“
Letzte Tage! Als ginge es um Leben und Tod, um jetzt oder nie mehr, als wäre eine Grenze erreicht, wirbt die Konsumindustrie um uns Kunden.
Aber wie fühlen und denken Menschen, die sich ernsthaft und ganz persönlich mit den „letzten Tagen“ ihres eigenen Lebens auseinandersetzen müssen?
Die Ausstellung wagt die Zusammenschau dieser doch sehr unterschiedlichen Betrachtung „Letzter Tage“.
Ein Blick auf die Wahrnehmung und Wertschätzung dessen, was Menschen wichtig ist?
Die Ausstellung von Pfarrer Bernhard Laß ist ein Fotostreifzug durch Einkaufsstraßen in verschiedenen Städten und die Begegnung mit Menschen an der Grenze des Lebens.

Essen aus der Luft betrachtet

Im Kunstraum Notkirche zeigt die Fotokünstlerin Kerstin Gohl Ansichten aus ganz  Essen. Diese Fotoarbeiten wurden mit einer besonderen Fototechnik aus 100 Meter Höhe im Radius von 360 Grad erstellt.

Dauer der Ausstellung vom 1. Dezember 2016 bis 29. Januar 2017

HERZLICHE EINLADUNG ZUM KUNSTFEST

100 Ausstellungen im Kunstraum Notkirche


Apostelkirche am Sonntag, dem 2. Oktober 2016 um 12.00 Uhr

Begrüßung: Werner Sonnenberg | Pfarrer und Kurator

Musik: Rainer Lipski – Klavier | Norbert Hotz – Kontrabass
DON & RAY rockin’ in rhythm

G r u ß w o r t e

S e k t e m p f a n g   und   I m b i s s                        

Es erscheint ein Katalog mit der Dokumentation der 51. bis 100. Ausstellung. Künstlerinnen und Künstler, die im Kunstraum ausgestellt haben, werden anwesend sein.

Der runde Tisch mit Musik

Holger Hagedorn

 

DER RUNDE TISCH


Zur Vernissage laden wir sie und ihre Freunde in den Kunstraum Notkirche am Sonntag, den 2. Oktober 2016, um 15.00 Uhr herzlich ein.

Begrüßung: Werner Sonnenberg, Pfarrer und Kurator

Musik: Kinderchor aus dem Flüchtlingsdorf Hamburger Straße in Essen

Jamsession mit Billis Boys (Köln)

Dauer der Ausstellung vom 2. Oktober bis 5. November 2016

Am runden Tisch werden 12 Personen sitzen, 11 Gäste und eine Person aus dem Auditorium. Die Konversation soll von den Erfahrungen, Sorgen und Perspektiven zum Thema “Migration und Flüchtlinge” handeln.
At the round table will be sitting 12 persons, 11 guests and one person from the audience. The conversation should involve the experiences, concerns and perspectives on the subject of “Migration and Refugees”.

Geladene Gäste sind:

Maram und Mohammad Al Jashi (Syrische junge Flüchtlinge)
Dagmar Kunellis (Pfarrerin und Beauftragte für Flüchtlingsarbeit der Ev. Kirche Essen)
Martin Bock (Flüchtlingsberatung Diakonisches Werk Essen)
Thomas Römer (Amt für Soziales und Wohnen)
Dr. Artur Nickel (Buchautor „Von Fluchten und Wiederfluchten“)
Arnd Sauer (Leiter des Mehrgenerationenhauses – Wohngruppe minderjährig unbegleitete Flüchtlinge)
Achim Gerhard – Kemper (Pfarrer und Pro Asyl)
Dr. Martin Bock (Leiter der Melanchthon-Akademie in Köln)
Gerhard Maier (Vorsitzender des Flüchtlingsnetzwerkes Köln-Pulheim)
Pedro de Castro (Leiter des Kinderflüchtlingschores des Zeltdorfes Hamburger Straße Essen)
Werner Sonnenberg (Pfarrer, Kurator im Kunstraum Notkirche, Moderation)

MAGNIFIKAT

Mauga Houba-Hausherr
Mariele Koschmieder
Jan Masa
Hans van den Bergh
Sigrid van Sierenberg


Zur Vernissage am Sonntag den 8. November um 18.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde in den Kunstraum Notkirche herzlich ein.

Begrüßung: Pfarrer Werner Sonnenberg
Einführung: Dr. Angelika Hille-Sandvoss, Kunsthistorikerin
Musik: Philip Neugebauer - Cello; Carl Heimig - Kontrabass

Philip Neugebauer, 15 Jahre aus Meerbusch-Osterath. 11. Klasse Städt. Meerbusch-Gymnasium

Carl Heimig, 16 Jahre aus Meerbusch-Büderich. 11. Klasse Matare-Gymnasium

"Dieses Lied der Maria ist das leidenschaftlichste, wildeste, ja man möchte fast sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurde. Es ist nicht die sanfte, zärtliche, verträumte Maria, wie wir sie auf Bildern sehen, sondern es ist die leidenschaftliche, hingerissene, stolze, begeisterte Maria, die hier spricht ... ein hartes, starkes, unerbittliches Lied von stürzenden Thronen und gedemütigten Herren dieser Welt, von Gottes Gewalt und von der Menschen Ohnmacht." (Dietrich Bonhoeffer)

Herzliche Einladung zur Ökumenischen Kirchennacht im Kunstraum Notkirche am Freitag den 13.November 2015 von 18.00-23.00 Uhr.
www.kirchennacht-essen.de

Dauer der Ausstellung vom 8. November bis 20. Dezember 2015