Über 10 Jahre KinderKunstKirche

Seit über zehn Jahren besteht die KinderKunstKirche in Kooperation mit dem Kunstraum Notkirche.

Es gab und gibt eine intensive Zusammenarbeit, die allen Kindern und zum Teil auch Erwachsnenen in unserer Einrichtung zu Gute kommt.

Im Kunstraum treffen wir immer wieder auf neue Künstlerinnen und Künstler und bekommen Anregungen.

In diesem Sinne konnten wir diese Arbeit evaluieren und in das Familienzentrum übertragen, so dass wir vor Ort ebenfalls mit Künstlerinnen und Künstlern arbeiten können.

Die Kinder finden deshalb im Gruppenalltag neben den pädagogischen Fachkräften noch andere Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner mit zusätzlichen Fachkompetenzen für ihre Entwicklung.

Besonders wichtig ist uns, dass Kinder, die nicht so häufig mit Bildender Kunst in Berührung kommen, bei uns die Möglichkeit haben, solche Vernetzungspunkte zu finden.

Beispiele aus der KinderKunstKirche

Im Jahr 2008 erlebten Kinder die Künstlerin Ingeborg Stelzer in ihrer Ausstellung im Kunstraum. Sie staunten über die Geschichten, die mit den Fundstücken für die Skulpturen verbunden waren und skizzierten einzelne Figuren, denen sie eigene Tittel gaben.

 

 

 

Im Jahr 2009/2010 arbeitete die Künstlerin Britta Vogel mit den Kindern im Familienzentrum. Malen auf großflächigem Papier mit kräftigen Farben war das durchgehende Thema. Einige Besuche im Atelier der Künstlerin und Eltern- und Kinderangebote fanden statt.

 

 

 

 

Der Bildhauer Nikolaus Knupfer arbeitete ein Jahr mit den Kindern im Familienzentrum (2009/2010). Sein Thema war, Kinder mit Skulpturen in Berührung zu bringen. Die Kinder probierten Ballettfiguren mit musikalischer Begleitung aus und stellten eigene Figuren aus Modelliermasse her.

 

 

 

Im Jahr 2010 fand die Ausstellung von Horst und Jörg Engelhard statt. Erzieherinnen und Kinder besuchten die Ausstellung und waren besonders von den Tierfiguren von Jörg Engelhard beeindruckt.

 

 

 

 

In der Ausstellung: "Mit den Händen sehen" von Georg Becker hatten Kinder, Eltern und Erzieherinnen die Möglichkeit, mit allen Sinnen Erfahrungen zu sammeln. Es war eine Ausstellung für Sehende, Menschen mit Sehbehinderungen und Blinde. Workshops trugen dazu bei, dass deren Inhalte in die Familienzentrumsarbeit übertragen und evaluiert werden konnte. Mit eigenen neuen Ideen der Kinder entstand das Projektthema: "Mit allen Sinnen leben". 

Für die Dokumentation des Projektes "Mit allen Sinnen leben" bekam die Kita den Kulturpreis: "Kultur prägt! Künstlerinnen und Künstler begegnen Kindern und Jugendlichen" 2011 von der Ministerin Ute Schäfer, NRW überreicht.

 

 

 

Jems Robert Koko Bi stellte 2011 seine Kunstwerke im Kunstraum Notkirche aus. Pfarrer Sonnenberg führte die Kinder durch die Ausstellung, die uns Erwachsene und auch die Kinder besonders beeindruckt hat. Selten erlebten wir die Kinder so konzentriert bei der Sache. Ihre Eindrücke aus der Ausstellung haben sie später in der Kita aufgearbeitet.

 

 

 

Christiane Schlieker-Erdmann stellt Instellationen, Objekte und Malereien aus Papier unter dem Thema "Keine Angst vor Blumen" im Kunstraum vom 02.09. - 11.10.2012 aus.

Am 02.10.2012 gestaltete sie mit Kindern aus dem FZ einen Workshop.

Die Kinder hatten viel Freude bei der Führung durch die Ausstellung und stellten eigene Instellationen aus unterschiedlichen Materialien her.

 

Kleine Hände schaffen mit Papier, Pappe, Ton, Knete, Holz und Farben fantastische Wirklichkeiten.

Zur Kreativität gehören Wagnis, Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Deshalb brauchen Kinder viele Gelegenheiten, ihre Eindrücke, Wünsche und Träume frei zu verwirklichen.

Mit der Künstlerin Christiane Schlieker-Erdmann ist es uns gelungen, dass Kinder regelmäßig im Familienzentrum künstlerisch frei tätig sein können.

Die KinderKunst konnten wir so fest in unsere Einrichtung evaluieren.